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Maskenpflicht FAQ

Die Hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht beschlossen, die seit Montag, 27. April, gilt - Bürgerinnen und Bürger müssen ab dann eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

 

 

Wo muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs (Bus, Bahn, Taxi, Schiff und Luftfahrzeug)

  • in Bahnhofs- und Flughafengebäuden sowie in anderen Einrichtungen, die passiert werden müssen, um das Transportmittel besteigen zu können (z. B. Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen, Bahnsteige und Schiffsterminals)

  • im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen etc.

  • auf dem Wochenmarkt

  • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen

  • in überdachten Einkaufszentren und in Ladenstraßen (Ladenstraßen sind überdachte oder überdeckte Flächen, an denen Verkaufsräume liegen und die dem Kundenverkehr dienen)

  • in Spielhallen und Spielbanken

  • in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos

  • bei der Erbringung und Entgegennahme von körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Fußpflege, Tattoostudio etc.)

  • Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte, während sie ihre Tätigkeit ausüben. 

In Situationen, in denen Maßnahmen der physischen Distanzierung nur schwer eingehalten werden können, wird eine Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.

 

Was ist eine Maske bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung?

Als Mund-Nasen-Schutz zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Neben den so genannten oft selbst genähten Alltagsmasken zählen auch Schals oder Tücher dazu. Es können auch Gesichtsvisiere verwendet werden.

 

Ist es zulässig, das Gesicht auch mit einem Schal oder Tuch anstelle einer Maske schützen?

Ja, wenn es Mund und Nase bedeckt. Es besteht nur eine Pflicht zur "Mund-Nase-Bedeckung". 

Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund–Nasen-Bedeckungen (z.B. selbst hergestellten Masken, „Community- oder DIY-Masken“), medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

 

Bereits jetzt sind Schutzmasken im freien Handel und bei Apotheken vielfach ausverkauft oder es gibt lange Lieferfristen. Wie will die Landesregierung sicherstellen, dass sich jeder Bürger mit einer Mund-Nasen-Bedeckung schützen kann? Bzw. wie stellt Hessen sicher, dass am 27. April 2020 alle Bürger des Landes über mindestens eine Maske verfügen? Welche Maskenart wird das sein?

Es muss ausdrücklich keine zertifizierte oder normierte Maske sein, es reicht jede Mund-Nase-Bedeckung auch ein Tuch oder Schal. Masken für den Alltagsgebrauch zahlen die Bürgerinnen und Bürger selbst.

 

Wiederholte Verstöße gegen die Maskenpflicht sollen mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden. Wird es – gerade in der Anfangszeit – verstärkte Kontrollen geben und wer wird für diese Kontrollen zuständig sein?

Die Ordnungsbehörden der Kommunen sind für die Kontrollen zuständig.

 

Müssen Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?

Ja, allerdings sind Kinder unter sechs Jahren ausgenommen.

 

Wird es auf der Internetseite des Landes zu den Maßnahmen in der Corona-Krise auch einen extra Link mit Informationen geben, wie die Menschen die Mund-Nasen-Bedeckung tragen, welche Stoffe sie benutzen und wie sie diese waschen und pflegen sollen?

Es gibt dazu bereits einschlägige Empfehlungen im Internet.

 

Sind Unternehmen, also beispielsweise die Verkaufsstellen der Bäckerei verpflichtet, die Kunden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung anzuhalten?

Ja.

 

Ist also ansonsten eine Bedienung zu verweigern und der Gast des Ladens zu verweisen?

Ja.

 

Mit welchen Strafen ist für den Unternehmer zu rechnen, wenn sich in seinem Geschäft unerlaubterweise Gäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung aufhalten?

Das ist  je nach Einzelfall zu entscheiden. Die Landesregierung baut auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürger.

 

Wie, durch wen und mit welcher Toleranz wird die Einhaltung der ab 27. April geltenden Maskenpflicht kontrolliert? Wie lange gilt die Tragepflicht?

Zuständig für die Kontrollen sind die Ordnungsbehörden. Verkaufspersonal und beispielsweise das Personal des ÖPNV sind angehalten, die Kunden zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufzufordern.

 

Wie, durch wen und mit welchen konkreten Bußgeldern/Strafen wird ein Verstoß gegen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum sanktioniert?

Sanktionen werden durch die Ordnungsämter ausgesprochen, gegebenenfalls muss ein Bußgeld bezahlt werden.

 

Laut Ihrer Mitteilung von Mittwoch gilt die Pflicht nicht für Personen, „die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.“ Welche Personen gehören genau dazu? Auch Asthmatiker?

Dies gilt für alle Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können und das durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.

 

Wie können diese Personen, etwa bei einer Kontrolle oder dem Einlass in ein Geschäft, klarmachen, dass sie von der Pflicht befreit sind? Gibt es dazu Bescheinigungen, wie es etwa die Stadt Hanau schon eingeführt hat?

Allen, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, wird das Mitführen einer ärztlichen Bescheinigung empfohlen.

Wenn ja, wie können Betroffene diese erhalten?
Es genügt die formlose Ausstellung des behandelnden Arztes.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen