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Bürgeranschreiben Kinderbetreuung

Marktgemeinde Niederaula, den 27.05.2020

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

durch strikte Maßnahmen und Reglementierungen konnte die rasche Ausbreitung des Virus eingedämmt werden und die aktuelle Entwicklung der noch registrierten Infektionen bestätigen die Richtigkeit der Entscheidungen. Vielen Dank an Sie alle, dass Sie diese Maßnahmen mitgetragen haben und nun weitere Lockerungen möglich sind, sodass wir langsam wieder in das gesellschaftliche Leben zurückkehren dürfen.

 

Um die Familien im Rahmen der Kinderbetreuung zu entlasten, sollen nun auch unsere Kindertageseinrichtungen in einen eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Analog zur schrittweisen Öffnung der Schulen, soll es zukünftig möglich sein, auch Kindern von Eltern, die nicht ausschließlich zu den systemrelevanten Berufen zählen, unsere Einrichtungen zu besuchen. Hierbei sind besondere Hygienevorschriften zu beachten und zwingend von den Eltern, aber auch von den Erzieherinnen und den Kindern einzuhalten.

 

Da, nach Vorgabe des Landes, die Gruppengröße einer Kindergarten- bzw. Kinderkrippengruppe in etwa zu halbieren ist, können Sie sich sicher vorstellen, dass die Auslastung alleine schon durch die Kinder mit Eltern aus systemrelevanten Berufen fast erreicht werden kann. Dennoch soll es allen Kindern ermöglicht werden, dass sie bis zu den Sommerferien noch einige Male unsere Einrichtungen besuchen und ihre Freundinnen und Freunde treffen können. Für Sie ist sicher verständlich, dass hierzu insbesondere Sie als Eltern Kompromisse eingehen müssen und die Betreuung Ihrer Kinder nicht immer gewährleistet sein kann.

 

Ferner gilt weiterhin das eingeschränkte Kontaktverbot. Daher bitten wir darum, dass Sie weiterhin versuchen sollten, sofern dies möglich ist, Ihre Kinder auch anderweitig betreuen zu lassen oder Ihrer Arbeit im Homeoffice nachzugehen. Auch wenn laut einer gerade veröffentlichten Studie die Ansteckungs- und Übertragungsgefahr bei Kindern geringer als bei Erwachsenen zu sein scheint, sollte man die Auswirkungen des Virus nicht unterschätzen, da auch wir alle, sofern wir nicht zu den Risikogruppen zählen, doch auch in unserem familiären Umfeld mit Personen dieser Gruppe zusammenkommen.  

 

Auch für die Vorschulkinder, die gerade in den letzten Monaten in der Vorbereitung auf ihren neuen Lebensabschnitt zu kurz gekommen sind, werden in den verbleibenden Wochen bis zu den Sommerferien Angebote geschaffen, um sie gut vorbereitet in die Schule gehen lassen zu können.

 

Die Ferienbetreuung findet, sofern es keine weiteren Reglementierungen seitens des Landes Hessen gibt, im geplanten Umfang in den Kindergartengruppen statt, im Bereich der Kinderkrippe wird die Einrichtung wie bekannt für drei Wochen geschlossen.

 

Wie bereits erwähnt, sind diese Lockerungen erste Schritte wieder zurück ins öffentliche Leben, aber kein Freifahrtschein, denn ein positiver Test in einer unserer Einrichtungen würde eine teilweise oder komplette Schließung bedeuten. Daher bitten wir Sie weiter, unterschätzen Sie die Gefahr dieses Virus nicht und halten Sie sich an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln und geben Sie Ihre Kinder bitte nur im absoluten Bedarfsfall bzw. nur partiell in eine unsere Einrichtungen, damit alle Kinder in den nächsten fünf Wochen noch einige Male in den Genuss kommen, die Einrichtung besuchen zu können.

 

Bitte klären Sie die Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen mit unseren zuständigen Erzieherinnen bzw. den jeweiligen Leiterinnen direkt ab und haben Sie bitte Verständnis, dass aller Voraussicht nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann. Selbstverständlich soll es ermöglicht werden, dass Geschwisterkinder zeitgleich in unseren Einrichtungen betreut werden können.

 

Die allseits bekannten Verhaltensregeln, können Sie auf der Homepage des Landes Hessen stets aktualisiert nachlesen.

 

Was können Sie persönlich weiterhin unternehmen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen?

 

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist es weiterhin, die sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren. Denn unsere Selbstbeschränkung von heute kann morgen Leben retten! Daneben gilt es unbedingt, den Empfehlungen der Experten zu folgen.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hände häufig waschen und versuchen Sie, Ihr Gesicht nicht zu berühren. Begrüßen Sie sich derzeit auch nicht per Handschlag und wahren Sie in Gruppen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.

Tragen Sie bitte weiterhin in den Geschäften, Banken und den Linienbussen sowie in Situationen wo Sie in Menschennähe gelangen Schutzmasken.

Vielen Dank für Ihr Verständnis in dieser nicht ganz einfachen Zeit.

Wir müssen jetzt weiter gemeinsam diesen schwierigen Weg beschreiten. Je mehr wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, unser tägliches Leben an die neue Situation anpassen, einander helfen und auf die Handlungsempfehlungen der Experten hören, desto schneller werden wir diese Situation gemeinsam meistern

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

Herzlichst Ihr

 

Bernd Seifert                                                             Thomas Rohrbach                             

(Vorsitzender des Zweckverbandes                          (Bürgermeister)          

Evangelischer Kindergarten Niederaula

und Niederjossa)